Bela B. und Vom Ritchie
Die Ärzte sind eine der erfolgreichsten Rockbands Deutschlands, mit Hits wie „Westerland“, „Schrei nach Liebe“ und „Ein Schwein namens Männer“ hat sich das Berliner Trio in den Köpfen der Deutschen festgesetzt. All das wäre nicht möglich gewesen wenn Bela B. und Farin Urlaub nicht Anfang der 1980er Jahre die Band gegründet hätten.
Angefangen Schlagzeug zu spielen hat Bela B. in seiner Jugend, im Keller eines Freundes, der ein Schlagzeug hatte. Das spielen gefiel ihm so gut, dass er sich ein eigenes Schlagzeug kaufte und anfing regelmäßig zu spielen und zu üben. Seine Eltern förderten sein Talent und richteten ihm im Keller des Elternhauses einen Proberaum ein. Seitdem Bela, der im wahren Leben Dirk Albert Felsenheimer heißt, die Staycats 1983 live hat spielen sehen spielt er vorzugsweise stehend Schlagzeug.
Die Toten Hosen sind die deutsche Punkband schlechthin und haben in der Vergangenheit große Erfolge mit Liedern wie „Hier kommt Alex“ und „Wünsch dir was“ gefeiert. Seit 1998 ist der Brite Vom Ritchie, nach einigen Wechseln der Schlagzeuger der Band. Schon seit er 13 Jahre alt ist, ist Vom Ritchie, der eigentlich Stephen George Ritchie heißt, als Schlagzeuger mit verschiedenen Bands, darunter die britische Band Doctor & the Medics, unterwegs. Anfang der Neunziger lernte Ritchie dann Campino, seines Zeichens Halb-Engländer, auf einem Konzert der Band The Yobs für die er innerhalb kürzester Zeit lernte ein ganzes Set zu spielen, kennen. In den 1990er Jahren arbeitete Ritchie als Veranstaltungstechniker bei den Hosen mit und übernahm ab und zu den Schlagzeug-Part. Mit dem Album „Unsterblich“ wird Ritchie ein festes Band-Mitglied und ersetzt den früheren Schlagzeuger und mittlerweile Inhaber einer Plattenfirma Wolfgang Rhode. Auch Ritchie hat 2007 seine eigene Plattenfirma „Drumming Monkey Records“ gegründet, bei dem Künstler wie die Band Wet Dog oder auch T.V. Smith unter Vertrag sind.